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QAR-Lab

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„Agenda Quantensysteme 2030“ vom Programmausschuss an Bundesforschungsministerin Karliczek in Berlin übergeben

„Agenda Quantensysteme 2030“ vom Programmausschuss an Bundesforschungsministerin Karliczek in Berlin übergeben – Mitwirkung von Professorin Dr. Claudia Linnhoff-Popien gewürdigt

(Berlin/München) Am 23. März 2021 wurde die Forschungsagenda „Quantensysteme 2030“ von den Sprechern des Programmausschusses Quantensysteme an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek überreicht.
Die Übergabe der Forschungsagenda am 23. März fand vorwiegend virtuell statt und wurde live aus dem BMBF in Berlin gestreamt. Die beiden Sprecher des Programmausschusses, Professor Dr. Immanuel Bloch und Dr.-Ing. E. h. Peter Leibinger konnten die „Agenda Quantensysteme 2030“ übergeben und die wichtigsten Handlungsempfehlungen ansprechen.
Bundesforschungsministerin Karliczek freute sich vorab in einem persönlichen Schreiben an Professorin Dr. Claudia Linnhoff-Popien, dass der Agendaprozess Quantensysteme nach einer zehnmonatigen Arbeitsphase zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sei und dankte ihr für ihr Engagement.
Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien, Leiterin des Lehrstuhls „Mobile und Verteilte Systeme“ am Institut für IT der LMU München, ist Mitglied im Expertenrat Quantencomputing. Um eine gemeinsame nationale Strategie für Quantencomputing zu erarbeiten, hatte die Bundesregierung im Sommer 2020 ein 16-köpfiges Gremium aus hochrangigen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft beauftragt, die zentralen Herausforderungen in diesem Feld zu benennen und Handlungsempfehlungen für das zukünftige Vorgehen auszusprechen. Dieses Gremium hatte die „Roadmap Quantencomputing“ erarbeitet und im Januar 2021 vorgestellt. Linnhoff-Popien hatte dabei in der Roadmap wesentliche Erkenntnisse seitens IT zur Anwendung des Quantencomputings beigesteuert.

QAR-Lab der LMU München – Langjährige Expertise in Quantencomputing

Claudia Linnhoff-Popien leitet seit 2016 das Quantum Applications and Research Laboratoy (kurz QAR-Lab) an der LMU. Dort forschen zahlreiche Wissenschaftler im Bereich Quantencomputing und Quantenunterstützte Künstliche Intelligenz. Das QAR-Lab nutzt die Quantum-Hardware von vier großen Anbietern, um Quantum Computing Use Cases für die Wirtschaft zu programmieren.
Bundesforschungsministerin Karliczek sagte, dass sie und ihr Ministerium die herausgearbeiteten Forschungsprioritäten und Empfehlungen nutzen möchten, um auf dieser Grundlage ein neues und langfristig angelegtes Förderprogramm „Quantensysteme“ zu entwickeln. In den gesamten Prozess haben sich in unterschiedlichen Formaten viele Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft eingebracht; als Ergebnis liegt die nun am 23. März überreichte Forschungsagenda der Fachcommunity vor, die für einen Zeitraum von ca. zehn Jahren die Forschungsprioritäten und Herausforderungen darlegt und Leitlinien für das gemeinsame Handeln von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik benennt.
IT-Expertin Claudia Linnhoff-Popien freut sich über die Mitwirkung im Prozess: „Wir machen Grundlagenforschung und nutzen dieses Wissen auch in der Praxis. Wir unterstützen unsere Partner beim Quantencomputing und testen im QAR-Lab deutschlandweit einzigartig die größte Anzahl an Quantencomputern. Deshalb wissen wir, welche Quantenhardware für welche Herausforderungen in einem Unternehmen am geeignetsten sein kann. Wir rechnen auf den Maschinen relevante Cases und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf Optimierungsszenarien, etwa von Logistik oder Produktionsabläufen.“

  • Mehr zur Forschungsagenda gibt es unter www.quantentechnologien.de.
  • Mehr zur Roadmap des Expertenrats zu Quantencomputing gibt es hier.

QAR-Lab bei der Eröffnung des LRZ Quantum Integration Centre (QIC)​

QAR-Lab bei der Eröffnung des LRZ Quantum Integration Centre (QIC)

Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien bei der Eröffnung des LRZ Quantum Integration Centre (QIC)

„Das QAR-Lab der LMU München beschäftigt sich heute schon mit praktischen Use-Cases insbesondere im Bereich Optimierung. Wir arbeiten auf echten Quanten-Rechnern weltweit – wir kooperieren aktuell mit Rigetti, mit IBM, mit Fujitsu und mit D-Wave und freuen uns aus Sicht der Grundlagenforschung, dass wir hier schon echte Ergebnisse erzielen. Und für dieses Wissen – Welcher Rechner ist der Beste? Welcher Rechner müsste in Deutschland aufgestellt werden? Wie können wir auf diese Rechner zugreifen? – haben wir das LRZ als ganz wertvollen Partner.“ – Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien


QAR-Lab im Themenheft „Quantencomputing“ der DIGITALE WELT

QAR-Lab im Themenheft „Quantencomputing“
der DIGITALE WELT

04.03.2021 – Die neue Ausgabe der DIGITALE WELT ist jetzt erhältlich und umfasst ausgewählte Expertenbeiträge zum aktuellen Themenschwerpunkt Quantum Computing. Auf einer fachlichen Ebene konnte das QAR-Lab die Redaktion bei der Erstellung des Hefts unterstützen. Hier können Sie die Ausgabe kostenlos lesen.

Mehr Infos
Kostenlos lesen

Auftaktveranstaltung des Munich Quantum Valley (MQV) – QAR-Lab am Bayerischen Verbundnetzwerk mit beteiligt

Auftaktveranstaltung des Munich Quantum Valley (MQV) – QAR-Lab am Bayerischen Verbundnetzwerk mit beteiligt

04.03.2021, München – Am 4. März 2021 fand der Auftakt zur Initiative Munich Quantum Valley (MQV) statt. Ziel der Initiative ist es, Bayern und Deutschland zu einem großen Hub für Forschung und Entwicklung in diesem wichtigen Zukunftsfeld zu machen. In den kommenden zehn Jahren will der Verbund Munich Quantum Valley die Entwicklung der Quantenwissenschaft und -technologie weiter vorantreiben. Zu den Gründern des Netzwerks gehören neben der Ludwig-Maximilians-Universität München die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die TUM, die Fraunhofer-Gesellschaft und die Max-Planck-Gesellschaft. 
Corona-bedingt fand der offizielle Auftakt virtuell statt. Die geladenen Gäste waren Vertreter aus der Politik, die Präsidenten der beteiligten Institutionen und Industrievertreter. Die Beteiligten wurden in Videokonferenzen und Videobotschaften zugeschaltet. 
Die Begrüßung übernahmen Hubert Aiwanger (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst), Bernd Huber (Ludwig-Maximilians-Universität München), Thomas Höllmann (Bayerische Akademie der Wissenschaften), Thomas Hofmann (Technische Universität München), Reimund Neugebauer (Fraunhofer-Gesellschaft) und Martin Stratmann (Max-Planck-Gesellschaft).

Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien erläuterte als eine der Beteiligten am Munich Quantum Valley in einer Videobotschaft, dass ihr Informatik-Lehrstuhl der LMU bereits heute Zugriff auf vier Quantencomputer habe und für das Munich Quantum Valley Software und Anwendungen entwickle sowie diese mit ihren zahlreichen Anwenderfirmen verprobe.
In der zweistündigen Eröffnung wurden verschiedene Aspekte des Munich Quantum Valley vorgestellt: der 3-Punkte-Plan, Standort & Infrastruktur, Quantenhard- und –software sowie Anwendungen und der Technologietransfer.
Neben den Gründungsmitgliedern sollen weitere wichtige bayerische und nationale Forschungseinrichtungen und Universitäten mit starken Aktivitäten im Bereich Quantenwissenschaft und -technologien effizient mit dem MQV verbunden werden und an dessen Aktivitäten teilnehmen. Aufgrund der Stärke seiner Gründungsinstitutionen und der langfristigen institutionellen Finanzierung will der MQV eine Schlüsselrolle in einer nationalen und europäischen Quantenstrategie spielen.

 

Prof. Linnhoff hält Vortrag bei der QC Industry Group

Prof. Linnhoff hält Vortrag bei der QC Industry Group

"In Deutschland hat sich dazu ein Expertenrat aus Forschung und Industrie zusammengeschlossen..."

Frau Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien hielt am 27. Januar 2021 einen Vortrag vor der Quantum Computing Industry Group. Die QC Industry Group ist eine Gruppe von QC-Anwendern und -Experten aus der Industrie. Die Gruppe agiert DACH-weit und hat ihren Schwerpunkt in Süddeutschland. Sie existiert seit Mitte 2017, trifft sich halbjährlich und hat ca. 40 Mitglieder (u.a. Airbus, Bosch, SAP, T-Systems, BMW, Bayer, Boehringer, E.ON, Roche, Siemens, VW, Zeiss).

Die Expertengruppe interessierte sich für die nationale Roadmap zum Thema Quantentechnologien und das Ergebnis des Expertenrats. Prof. Linnhoff-Popien sprach – als Mitglied des Expertenrats – über „Perspektiven der Anwendungen“, einen der vier Aspekte der Roadmap, die im Januar an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben worden war. Prof. Linnhoff-Popien legte neue Erkenntnisse im Bereich Quantencomputing dar und sprach über das QAR-Lab der LMU und dessen anwendungsorientierte Ausrichtung.


Nationale Roadmap Quantencomputing unterstützt durch das QAR-Lab veröffentlicht

Nationale Roadmap Quantencomputing unterstützt durch das QAR-Lab veröffentlicht

"In Deutschland hat sich dazu ein Expertenrat aus Forschung und Industrie zusammengeschlossen..."

Quantentechnologien und Quantencomputing haben ein enormes Potenzial für die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. In Deutschland hat sich dazu ein Expertenrat aus Forschung und Industrie zusammengeschlossen, der der Bundesregierung nun nach mehr als drei Monaten intensiver Zusammenarbeit eine fundierte Roadmap zum Quantencomputing erfolgreich übergeben hat. Dabei nahm die Leiterin des QAR-Labs Frau Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien eine zentrale Rolle im Expertenrat in den Bereichen Quantencomputing-Software und Anwendungen ein. 

Die Roadmap gibt es 
hier zum Download.


QAR-Lab Bayern vom Freistaat gefördert

QAR-Lab Bayern vom Freistaat gefördert

"Wir stärken den Standort München"

Mit dem QAR-Lab Bayern starten wir am 1. Dezember 2020 eine neue Initiative zum Aufbau eines bayerischen Ökosystems für Quantumcomputing-Anwenderkompetenz. Unser Ziel: Wir stärken den Standort München auf der deutschen Quantumcomputing-Landkarte. Wir setzen hierbei auf Pilotprojekte für neue Technologien im Bereich Quantencomputing und wir stehen für einen ständigen und aktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Vorhaben QAR-Lab Bayern wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) gefördert. Das gesamte Team des QAR-Lab freut sich auf fünf neue Kollegen und spannende neue Herausforderungen!


QAR-Lab unter den 12 wichtigsten Forschungsgruppen für Quantum Computing

QAR-Lab unter den 12 wichtigsten Forschungsgruppen für Quantum Computing

Aus dem Online-Magazin "The Quantum Daily"

Das Online-Magazin The Quantum Daily berichtet: Das sind die 12 wichtigsten Universitäten für Quantum Computing in der Welt. Neben Oxford, Harvard und dem MIT findet sich hier auch die LMU München, genauer das QAR-Lab unter Leitung von Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien. Wir freuen uns sehr über die internationale Anerkennung und werden weiterhin Spitzenforschung und praktische Anwendungen im Bereich Quantum Computing vorantreiben.


Prof. Dr. Linnhoff-Popien beim Roundtable zur QuantenTechVision Bayern

Prof. Dr. Linnhoff-Popien beim Roundtable zur QuantenTechVision Bayern

"Quantentechnologien sind Zukunftstechnologien"

„Quantentechnologien sind Zukunftstechnologien mit großen Chancen und wachsenden Anwendungsmärkten“, schreiben die bayerischen Staatsminister Hubert Aiwanger, Bernd Sibler und Judith Gerlach. Zur Koordination der Aktivitäten im Rahmen der QuantenTechVision Bayern wurde Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien, Leiterin des QAR-Labs, neben anderen Experten aus Bayern um Mitwirkung gebeten. Ziel dieser Gruppe ist eine gute „zukünftige Entwicklung dieser Schlüsseltechnologie am Innovationsstandort Bayern“.


Nationale Roadmap Quantencomputing mit dem QAR-Lab

Nationale Roadmap Quantencomputing mit dem QAR-Lab

Frau Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien wurde in den Expertenrat zur Erstellung einer nationalen Roadmap für Quantencomputing berufen. Dieser wurde auf Beschluss von Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingerichtet und von den Staatssekretären des Bundesministeriums der Finanzen, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt. Die Experten treffen sich erstmalig am 6. Oktober 2020, natürlich virtuell.


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QAR-Lab – Quantum Applications and Research Laboratory
Ludwig-Maximilians-Universität München
Oettingenstr. 67
80538 München
Telefon: +49 89 2180-9153
E-Mail: qar-lab@mobile.ifi.lmu.de

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